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Das Römische Reich
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Königszeit
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Die Geschichte Roms beginnt in der Sagenwelt. Der Legende nach wurde die Stadt Rom im Jahr 753 v. Chr. von den Brüdern Romulus und Remus gegründet. Romulus soll, nachdem er seinen Bruder im Streit getötet hat, die Stadt gegründet und benannt haben. Diese mythologische Erzählung unterstreicht die zentrale Bedeutung von Romulus und seiner Abstammung von den Göttern, was legitimierend für die spätere römische Herrschaft über weite Teile der damals bekannten Welt wichtig war.
Die Königszeit war geprägt von einer monarchischen Herrschaft. Es gab insgesamt sieben legendäre Könige Roms, beginnend mit Romulus und endend mit Tarquinius Superbus. Diese Periode war entscheidend für die Etablierung der ersten römischen Institutionen und Traditionen. Der wahrscheinlich erste Name in der Reihe der historischen Könige ist Numa Pompilius, der Rom religiöse Gesetze und Institutionen gab, darunter viele der frühesten Tempel der Stadt.
Ein weiterer wichtiger König war Servius Tullius, der angeblich das erste römische Zensus-System einführte und die Stadt in Stadtteile unterteilte, was zur besseren Organisation beitrug. Mit Tarquinius Superbus, dem letzten König, kam es zum Ende der Königszeit, da er durch seine Tyrannei und seine Missachtung der römischen Adelsschicht, den Patriziern, verhasst war. Sein Sturz markierte den Beginn eines neuen Kapitels: der Römischen Republik.
Republik
Nach dem Sturz des letzten Königs konstituierte sich der römische Staat als Republik, eine bedeutende politische Innovation: Ein Staat, der von gewählten Magistraten regiert wurde und der die Römische Verfassung annahm. Im Mittelpunkt standen zwei Konsuln, die für ein Jahr gewählt wurden und die exekutive Macht teilten. Daneben gab es den Senat, der hauptsächlich aus Patriziern bestand und eine wichtige beratende Funktion hatte.
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Die Zeit der Republik war gekennzeichnet durch ständige Konflikte, sowohl intern als auch extern. Der bekannteste innerstaatliche Konflikt war der sogenannte "Kampf der Stände" zwischen den Patriziern und den Plebejern. Letztere erkämpften sich Schritt für Schritt mehr Rechte, darunter die Einrichtung der Volkstribune, die die Interessen der einfachen Bürger vertreten sollten.
Neben diesen internen Umgestaltungen expandierte Rom in dieser Zeit kontinuierlich. Die Republik verdoppelte sich durch Eroberung in Italien und darüber hinaus. Die bekanntesten und entscheidenden Kriege waren die Punischen Kriege gegen Karthago, das damals eine der mächtigsten Städte im westlichen Mittelmeerraum war. Der berühmteste karthagische General, Hannibal, führte während des Zweiten Punischen Kriegs seine Armee, einschließlich Elefanten, über die Alpen und bedrohte Rom direkt. Letztlich jedoch gelang es Rom, Karthago zu besiegen und zur führenden Seemacht im Mittelmeer zu werden.
Diese Zeit brachte auch bedeutende Persönlichkeiten hervor, wie Gaius Julius Cäsar, dessen Leben mit seiner Ermordung im Jahr 44 v. Chr. endete.
Eine ausführliche Beschreibung seines Lebens findest du in dieser hiStory.
Kaiserzeit
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Mit der Machtübernahme von Octavian, später bekannt als Augustus, begann das Zeitalter der Kaiser. Augustus wurde im Jahr 27 v. Chr. vom Senat der Titel "Augustus" verliehen, was den Beginn des Prinzipats und damit die Errichtung der Kaiserzeit markierte. Diese erste Phase der Kaiserzeit wird auch als "Hohes Kaiserreich" bezeichnet und war eine Periode des Friedens und der Stabilität, bekannt als "Pax Romana".
Unter Augustus und seinen Nachfolgern erlebte das Römische Reich eine Blütezeit in Kunst, Architektur und Kultur. Die Infrastruktur wurde erheblich verbessert, mit dem Bau von Straßen, Aquädukten und großartigen Bauwerken wie dem Kolosseum. Während dieser Zeit expandierte Rom weiter und sicherte seine Grenzen entlang des Rheins und der Donau sowie im Norden Afrikas und im Nahen Osten.
Allerdings war die Kaiserzeit auch durch politische Intrigen und Machtkämpfe geprägt. Die Herrscher wechselten oft durch mörderische Palastintrigen, und einige der Kaiser, wie Caligula und Nero, erlangten durch ihre Tyrannei und Skandale Berühmtheit. Die Folgen dieser Machtspiele zeigten sich besonders in der sogenannten "Reichskrise des 3. Jahrhunderts", als das Reich unter Bürgerkriegen, wirtschaftlichem Niedergang und äußeren Bedrohungen zu leiden hatte.
In den folgenden Jahrhunderten stabilisierte sich Rom unter der Regierung von Kaisern wie Diokletian und Konstantin dem Großen, die Reformen durchführten und das Christentum erst tolerierten und dann zur Staatsreligion erhoben. Diese Entwicklung änderte die Gesellschaft grundlegend.
Spätantike
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Die Spätantike markiert die Epoche, die traditionell mit dem Fall des Weströmischen Reiches im Jahr 476 n. Chr. beginnt, als der letzte weströmische Kaiser, Romulus Augustulus, vom germanischen König Odoaker abgesetzt wurde. Das Römische Reich bestand jedoch im Osten als Byzantinisches Reich weiter und hatte seine Hauptstadt in Konstantinopel.
Diese Zeit war geprägt von fortschreitendem innerem Zerfall und zunehmend stärker werdenden äußeren Bedrohungen durch germanische Stämme, die die Grenzen des Reiches regelmäßig überschritten. Trotz der Aufsplitterung und des Zerfalls im Westen blühte das Byzantinische Reich weiterhin, insbesondere unter der Herrschaft von Kaisern wie Justinian I., der versuchte, das Reich auf seine frühere territoriale Größe zurückzuführen.
Den Byzantinern gelang es über Jahrhunderte, trotz vieler militärischer Bedrohungen, ihren Einfluss zu wahren und kulturelle Erfolge zu erzielen. Das Byzantinische Reich entwickelte eine einzigartige Mischung aus griechisch-römischer Kultur und orthodoxem Christentum. Bedeutende Bauwerke wie die Hagia Sophia zeugen von der Pracht dieser Zeit.
Die endgültige Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen 1453 markiert das Ende des Byzantinischen Reiches und wird oft als Ende der römischen Geschichte betrachtet. Trotz dieses Falls bleibt das Erbe Roms lebendig, insbesondere durch das römische Recht, die Sprache (Latein) und kulturelle Errungenschaften, die den Verlauf der europäischen Geschichte nachhaltig prägten.
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Republik
Gründung Roms
nach Sage -
Kaiserzeit -
Spätantike
Königszeit -
Gaius
Iulius
Caesar -
Pyrrhischer Krieg
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Ausdehnung unter Augustus -
Übergabe von Tarent
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Zweiter Latinerkrieg
Vertreibung des Tarquinius Superbus der Überlieferung nach
Romulus
Lucius Tarquinius Priscus
Lucius Tarquinius Superbus
durch germanische Hilfstruppen unter Ricimer
durch die Ostgoten unter Totila
durch die Sarazenen
durch meuternde Truppen Kaiser Karls V.
Partherkrieg des Lucius Verus
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In Rom beginnt ein mehrtägiger Staatsakt, mit dem
der Bürgerkrieg offiziell für beendet erklärt wird Dabei wird formal die Republik wiederhergestellt, de facto jedoch eine auf Octavian zugeschnittene Ordnung geschaffen, die später als Prinzipat bekannt wird.
Im Alexandrinischen Krieg gelingt den vereinigten Heeren von Gaius Iulius Caesar und Mithridates
von Pergamon nahe Alexandria der Sieg über die ägyptische Streitmacht unter König Ptolemaios XIII.
Auf der Flucht nach der Schlacht ertrinkt der ägyptische Herrscher im Nil.
Alexandrinischer Krieg
Gründung der Stadt Karthago nach Timaios
Erster Vertrag zwischen Rom und Karthago nach Polybios
Leges Liciniae Sextiae.
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Eroberung des etruskischen Veii durch Rom
Lex Canuleia
Abschaffung des Verbots der Ehe
zwischen Plebejern und Patriziern
Neubau der
Servianischen Mauer
Servianische Mauer Ihre Errichtung wird auf den römischen König Servius Tullius (regierte 578–534 v. Chr.) zurückgeführt. Unter Tarquinius Superbus, dem Nachfolger des Servius Tullius, soll die Servianische Mauer noch einmal verstärkt und speziell im Bereich des Agger Tarquinii erhöht worden sein.
Die heute vorhandenen Überreste stammen jedoch erst aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.
Rom besiegt Latinischen Städtebund
und löst die Konföderation auf
Lex Hortensia - Plebejern gelingt die
Gleichstellung zu den Patriziern
Römische Marine
Sizilien
Catilinarische Verschwörung Reden gegen [Catilina](-1055008)
Marcus Licinius Crassus Politiker, bekannt für seinen Reichtum.
Geboren 115 oder 114 v. Chr.
Lucius Sergius Catilina römischer
Politiker,
Verschwörer
Erklärung des Staatsnotstands
Konsul Marcus Tullius Cicero erfährt von der Catilinarischen Verschwörung
unter der Führung des Lucius Sergius Catilina. Der römische Senat erklärt
den Staatsnotstand mit erweiterten Vollmachten für die Konsuln.
Cicero klagt Catilina an
Marcus Tullius Cicero hält vor dem römischen Senat die erste seiner Reden gegen
Catilina, in der er den Vorwurf erhebt, Lucius Sergius Catilina habe am Vortag einen
Mordanschlag gegen ihn und den Sturz der römischen Republik geplant.
Todesstrafe für die Verschwörer
Cicero hält die letzte seiner Reden gegen Catilina. Catos
Meinungsäußerung bewirkt anschließend das Verhängen der Todesstrafe
für die Verschwörer des Umsturzversuchs im Römischen Reich.