Zeitstrahlen, Texte, Bilder, Videos, Quiz, 360°-Ansichten und Karten in einer Plattform: Entdecke Geschichte, vergleiche Epochen und erzähle eigene hiStories – in der Basisversion dauerhaft kostenlos.
in meiner Umgebungnutzt deinen Standort
durchstöbern
Neue hiStory
Hilfe
Das Alte Ägypten
Pharaonen, Ereignisse, Hauptstädte
-
-
Die Geschichte des alten Ägyptens wird meist in die folgenden Hauptperioden unterteilt:
die prädynastische Zeit, die frühdynastische Zeit, das Alte Reich, die erste Zwischenzeit, das Mittlere Reich, die zweite Zwischenzeit, das Neue Reich, die dritte Zwischenzeit und die Spätzeit.
Diese Phasen decken eine Zeitspanne von über 3.000 Jahren ab und zeigen, wie sich die ägyptische Kultur und Gesellschaft im Laufe der Jahrhunderte veränderte.
Prädynastische Zeit: Badari- und Naqada-Kultur
Ursprung und frühe Siedlungen entlang des Nils
Die prädynastische Zeit Ägyptens (ca. 5500–3100 v. Chr.) bezeichnet die Epoche vor der Entstehung eines vereinten Staates. Die fruchtbaren Nilufer zogen schon in prähistorischer Zeit Siedler an, die durch Ackerbau und Viehzucht ihre Existenz sicherten. Durch Überschwemmungen und den damit einhergehenden fruchtbaren Boden wurden Gemeinschaften am Nil unabhängiger und begannen, sich zu organisieren und spezialisierte Berufe wie Töpfer und Weber auszubilden.
Badari-Kultur (ca. 4400–4000 v. Chr.)
Die Badari-Kultur, benannt nach der Siedlung El-Badari, gilt als eine der ältesten sesshaften Kulturen des prädynastischen Ägyptens. Die Badari hinterließen bemerkenswert gut erhaltene Gräber und kunstvolle Keramik, die Rückschlüsse auf die religiösen Vorstellungen dieser Kultur zulassen. Ihre Töpferwaren sind für ihre Eleganz und technische Perfektion bekannt, was zeigt, dass handwerkliche Fähigkeiten in dieser Zeit bereits hochentwickelt waren. Es wird angenommen, dass sie bereits Grundzüge eines gesellschaftlichen Gefüges hatten und durch den Handel mit wertvollen Gütern wie Kupfer und seltenen Mineralien in Kontakt mit anderen Kulturen standen.
Naqada-Kultur (ca. 4000–3100 v. Chr.)
Die Naqada-Kultur entwickelte sich in drei Phasen (Naqada I, II und III) und trug wesentlich zur Entstehung des vereinten ägyptischen Staates bei. Diese Kultur ist insbesondere für ihre fortschrittliche Technik in der Steinbearbeitung bekannt, die für Grabbeigaben und Kultgegenstände verwendet wurde. Artefakte aus dieser Zeit zeigen die ersten Ansätze von Hieroglyphen, der späteren Schriftsprache Ägyptens. Die Naqada-Kultur war geprägt von sozialer Hierarchie und religiösen Überzeugungen, die sich in aufwändigen Gräbern und Begräbnisritualen widerspiegelten. Während Naqada III erlebte Ägypten einen Prozess der politischen Zentralisation, der in die Vereinigung von Ober- und Unterägypten unter dem ersten Pharao mündete.
Frühdynastische Zeit: Der Beginn des Pharaonentums
-
Die Vereinigung von Ober- und Unterägypten
Die frühdynastische Zeit (ca. 3100–2700 v. Chr.) begann mit der politischen Vereinigung von Ober- und Unterägypten. Diese Gründung des pharaonischen Reiches wird oft König Menes zugeschrieben, der als erster Pharao beider Landesteile das Symbol der Doppelkrone trug. Die Vereinigung legte den Grundstein für eine der stabilsten und langlebigsten Monarchien der Menschheitsgeschichte.
Der Pharao als göttlicher Herrscher
In der ägyptischen Vorstellung war der Pharao nicht nur ein politischer Anführer, sondern ein gottgleicher Herrscher, der als "Sohn des Re" (Sonnengott) göttliche Legitimation besaß. Der Pharao galt als Bindeglied zwischen den Menschen und den Göttern, und seine Rolle umfasste sowohl weltliche als auch religiöse Aufgaben. Die Bevölkerung sah ihn als Garant für den kosmischen und gesellschaftlichen Frieden, der durch Rituale und Opfer gepflegt wurde.
Das Reisekönigtum
Um seine Autorität zu festigen und Steuern einzutreiben, unternahm der Pharao regelmäßige Reisen entlang des Nils, das sogenannte Reisekönigtum. Er reiste mit einem großen Gefolge, das die Verwaltung und Organisation der entlegenen Gebiete sicherte. Diese Reisen halfen, das Vertrauen und die Loyalität der lokalen Herrscher zu gewinnen und die Kontrolle über das weitläufige Reich zu sichern.
Das Alte Reich: Das Zeitalter der Pyramidenbauer
Zentrale Verwaltung und Gesellschaft
Das Alte Reich (ca. 2700–2200 v. Chr.) war geprägt von einer straffen Verwaltung und Zentralisation der Macht. Pharaonen wie Djoser und Cheops bauten ein hochorganisiertes Staatswesen auf, das durch das System von Beamten und Priestern in den Provinzen gestützt wurde. Die Gesellschaft wurde von einer klaren Hierarchie beherrscht, in der der Pharao an der Spitze stand, gefolgt von Priestern, Beamten, Handwerkern und Bauern.
Das Alte Reich ist die erste Hochphase des ägyptischen Staates. Weltgeschichtlich gesehen handelt es sich um den frühesten administrativ organisierten Territorialstaat der Menschheit.
Die Pharaonen regierten nun von einer ortsfesten Residenz aus. Diese war bis zur ersten Zwischenzeit Memphis.
Djoser und die Stufenpyramide von Saqqara
Unter Pharao Djoser und seinem genialen Architekten Imhotep entstand die erste monumentale Pyramide, die Stufenpyramide von Saqqara. Dieses Bauwerk, das ursprünglich als Mastaba (Flachbau) begann, revolutionierte die ägyptische Architektur und wurde als erster großer Steinbau in der Geschichte betrachtet. Die Pyramide sollte die Macht und göttliche Stellung des Pharaos nach seinem Tod für die Ewigkeit manifestieren.
Die Pyramiden von Gizeh: Die 4. Dynastie und der Höhepunkt des Pyramidenbaus
Bis in die vierte Dynastie konnte durch einiges Experimentieren der Bau perfektioniert werden. Die unter Cheops entstandene Pyramide sollte über vier Jahrtausende das höchste Bauwerk der Welt bleiben.
Die großen Pyramiden von Gizeh (Cheops, Chephren und Mykerinos), die zum Weltkulturerbe gehören, sind Meisterwerke der Baukunst und symbolisieren die große Macht und Organisation des Alten Reiches. Die Arbeiterkolonien, die um diese Bauwerke herum errichtet wurden, zeigen ein Bild vom Leben der Bauarbeiter, die für die königliche Familie arbeiteten. Es ist bekannt, dass diese Arbeiter nicht Sklaven waren, wie oft angenommen, sondern freigeborene Ägypter, die durch eine Art Dienstpflicht zum Pyramidenbau beitrugen.
Erste Zwischenzeit: Politische Instabilität und wirtschaftlicher Niedergang
Klimatische Herausforderungen und das 4,2-Kilojahr-Ereignis
Nach einer sehr langen Regierungszeit von Pepi II. wurde das Land instabil. Möglicherweise hängt der Zusammenbruch auch mit dem 4,2-Kilojahr Ereignis zusammen, einem Klimaereignis, das vor allem auf der Nordhemisphäre für Phasen einer Abkühlung und ungewöhnlicher Trockenheit sorgte, was auch auf andere Kulturen großen Einfluss hatte.
Laut Manetho sollen in der 7. Dynastie zum Ende des Alten Reiches 70 Könige in 70 Tagen regiert haben.
Das zentrale Königtum verlor an Macht, und in den Provinzen entstanden eigenständige Herrschaftszentren, die miteinander rivalisierten.
Während der ersten Zwischenzeit regierten zahlreiche Kleinkönige über verschiedene Gebiete.
Das Mittlere Reich: Wiederaufbau und wirtschaftlicher Aufschwung
Mentuhotep I. und die Wiedervereinigung Ägyptens
Das Mittlere Reich (ca. 2050–1800 v. Chr.) begann mit der Wiedervereinigung Ägyptens unter Mentuhotep I., der das Land aus der Krise der ersten Zwischenzeit führte. Er legte die Grundlagen für ein neues Zeitalter der Blüte, das von kultureller und wirtschaftlicher Erneuerung geprägt war. Die politische Struktur wurde gestärkt, und der Pyramidenbau erlebte eine Renaissance.
Amenemhet I. und die Zentralisierung des Reiches
Amenemhet I., ein früher Wesir von Mentuhotep IV., übernahm den Thron und setzte eine zentrale Regierung und Verwaltung durch. Er etablierte die Residenz Itj-Tawi in der Nähe von Memphis, um die Kontrolle über die Provinzen zu sichern. Während seiner Herrschaft begann eine wirtschaftliche Expansion, die durch Außenhandelsbeziehungen gefördert wurde.
Zweite Zwischenzeit: Fremdherrschaft der Hyksos und der Kampf um Einheit
Die Herrschaft der Hyksos
Die zweite Zwischenzeit (ca. 1800–1550 v. Chr.) brachte mit der Invasion der Hyksos eine neue Phase der Fremdherrschaft. Die Hyksos, eine Gruppe ausländischer Herrscher, übernahmen das Nildelta und führten neue Technologien wie das Pferd und den Streitwagen ein. Während sie das nördliche Ägypten beherrschten, blieben die südlichen Regionen unter Kontrolle ägyptischer Fürsten.
Neues Reich: Der Aufstieg zur Großmacht
Das Neue Reich (ca. 1550–1070 v. Chr.) markierte die Zeit des größten territorialen und kulturellen Einflusses Ägyptens. Die Pharaonen des Neuen Reichs führten militärische Feldzüge weit über die Landesgrenzen hinaus, entwickelten neue Verwaltungssysteme und förderten die Religion und die Künste. Mit dem Neuen Reich erlebte Ägypten eine Blütezeit und erreichte den Höhepunkt seiner politischen Macht.
Die Vertreibung der Hyksos und Wiedervereinigung unter Ahmose I.
Die Zeit des Neuen Reichs begann mit dem erfolgreichen Kampf gegen die Hyksos unter dem Pharao Ahmose I. Er vertrieb die Fremdherrscher und vereinte Ägypten wieder unter einem einheitlichen Herrscher. Ahmose I. gründete die 18. Dynastie, die den Beginn einer langen Epoche der Blüte und Expansion einleitete.
Hatschepsut: Die große Herrscherin und ihr Totentempel
Hatschepsut, eine der wenigen weiblichen Pharaonen, führte Ägypten zu Wohlstand und Frieden. Sie förderte große Handelsmissionen, darunter die berühmte Reise ins sagenumwobene Land Punt, von der wertvolle Güter wie Weihrauch und Myrrhe zurückgebracht wurden. Hatschepsut ließ einen monumentalen Totentempel in Deir el-Bahari errichten, der bis heute als Meisterwerk der Architektur gilt.
Thutmosis III. und die Schlacht bei Megiddo
Thutmosis III. wird als einer der größten Kriegerkönige der ägyptischen Geschichte verehrt. Er führte zahlreiche Feldzüge in den Nahen Osten und das Gebiet des heutigen Syrien, um das ägyptische Reich zu sichern und zu erweitern. Die Schlacht bei Megiddo, die er gewann, gilt als eine der ersten gut dokumentierten Schlachten der Geschichte und trug entscheidend zur Machtstellung Ägyptens im östlichen Mittelmeerraum bei.
Echnaton und die religiöse Revolution
Eine der radikalsten Veränderungen im Neuen Reich vollzog Pharao Echnaton. Er führte eine monotheistische Religion ein, die den Sonnengott Aton in den Mittelpunkt stellte. Echnaton ließ eine neue Hauptstadt, Amarna, bauen und setzte in der Kunst auf einen revolutionär naturalistischen Stil. Diese religiöse Wende, die als „Amarna-Periode“ bekannt ist, wurde nach seinem Tod rückgängig gemacht, da die Priesterschaft und das Volk an den polytheistischen Glauben zurückkehrten.
-
Tutanchamun: Der Kindkönig und sein berühmtes Grab
Nach Echnatons Tod kam Tutanchamun, ein Kindkönig, an die Macht. Obwohl er jung starb und seine Regierungszeit kurz war, wurde sein unversehrtes Grab im Tal der Könige im Jahr 1922 von Howard Carter entdeckt. Die Schätze und Artefakte in seinem Grab gaben wertvolle Einblicke in das Leben und den Totenkult des alten Ägyptens.
Ramses II. und der ägyptisch-hethitische Friedensvertrag
Ramses II., auch Ramses der Große genannt, regierte etwa 66 Jahre und gilt als einer der bedeutendsten Pharaonen Ägyptens. Er führte das Reich zur Blüte und ließ zahlreiche Bauwerke errichten, darunter die Tempelanlage von Abu Simbel. In der Schlacht bei Kadesch kämpfte Ramses II. gegen das Hethiterreich, und der darauffolgende Friedensvertrag gilt als der erste überlieferte Friedensvertrag der Weltgeschichte.
Religion und Götterwelt: Glaube und Totenkult
Die Religion durchdrang alle Bereiche des ägyptischen Lebens. Der ägyptische Götterpantheon umfasste zahlreiche Götter und Göttinnen, die Naturphänomene, kosmische Ordnung und das tägliche Leben repräsentierten. Die Ägypter glaubten an das Leben nach dem Tod und entwickelten aufwändige Bestattungsrituale, die von Pyramiden, Grabstätten und Mumifizierungen geprägt waren.
Die wichtigsten Götter des alten Ägyptens
Ra: Der Sonnengott Ra galt als Schöpfer und oberster Gott. Er wurde oft als Mann mit Falkenkopf dargestellt, auf dessen Kopf die Sonnenscheibe thront.
Osiris: Der Gott der Unterwelt und der Wiedergeburt war zentral für den Totenkult. Er symbolisierte die Hoffnung auf das ewige Leben.
Isis: Die Göttin Isis verkörperte Liebe und Magie. Sie war die Frau und Schwester von Osiris und wurde als mächtige Schutzgöttin verehrt.
Horus: Der Sohn von Isis und Osiris, der Falkengott Horus, stand für das Königtum und den Himmel.
Anubis: Der Schakalköpfige Anubis war der Gott der Mumifizierung und der Totenriten.
-
Der Totenkult und die Bedeutung der Pyramiden
Der Totenkult des alten Ägyptens basierte auf dem Glauben an ein Leben nach dem Tod. Die Pyramiden dienten als monumentale Grabstätten für die Pharaonen, die nach ihrem Tod das Jenseits betreten wollten. Die ägyptische Vorstellung vom Jenseits beinhaltete Prüfungen und das Gericht durch Osiris, bei dem das Herz der Verstorbenen gewogen wurde. Nur die rechtschaffenen Seelen erhielten das ewige Leben.
Die Mumifizierung
Die Ägypter entwickelten ein komplexes Verfahren zur Mumifizierung, um den Körper für das Jenseits zu bewahren. Der Prozess, der etwa 70 Tage dauerte, bestand aus der Entfernung der Organe, dem Trocknen des Körpers und der Einwicklung in Binden. Die Mumifizierung galt als wichtiger Akt der Vorbereitung auf das Leben nach dem Tod und wurde von Priestern mit heiligen Riten durchgeführt.
Architektur und Baukunst: Pyramiden, Tempel und das Tal der Könige
Die Pyramiden von Gizeh
Die großen Pyramiden von Gizeh, errichtet unter den Pharaonen der 4. Dynastie (Cheops, Chephren, Mykerinos), zählen zu den bedeutendsten architektonischen Meisterwerken der Welt. Sie sind nicht nur Grabstätten, sondern auch Symbole für die göttliche Autorität der Pharaonen. Die Bauweise, die genaue Vermessung und die Arbeitsorganisation dieser Bauwerke zeugen von hoher technischer und organisatorischer Kompetenz.
Die Tempel von Karnak und Luxor
Die Tempelanlagen von Karnak und Luxor, die am östlichen Nilufer errichtet wurden, gehören zu den beeindruckendsten Sakralbauten des alten Ägyptens. Die Tempelanlage von Karnak entwickelte sich über Jahrhunderte und diente dem Hauptgott Amun. Zahlreiche Pharaonen hinterließen ihre Spuren in Form von Obelisken, Kolonnaden und Statuen. Der Luxor-Tempel, ebenfalls Amun gewidmet, wurde unter Amenophis III. begonnen und von Ramses II. erweitert.
Das Tal der Könige
Mit Beginn des Neuen Reichs wichen die Pharaonen vom Bau von Pyramiden ab und wählten verborgene Gräber im Tal der Könige. Diese Grabstätten, die tief in die Felswände des westlichen Thebens gehauen wurden, sollten vor Grabräubern schützen. Hier befinden sich die Gräber berühmter Pharaonen wie Ramses II., Seti I. und Tutanchamun.
Alltag und Gesellschaft: Soziales Leben, Berufe und Freizeit
Soziale Klassen und Berufe
Die altägyptische Gesellschaft war streng hierarchisch strukturiert. An der Spitze standen der Pharao und seine Familie, gefolgt von Priestern, Beamten und Adligen. Handwerker und Bauern bildeten das Rückgrat der Gesellschaft, während Sklaven die unterste Schicht darstellten. Der Alltag war geprägt von der Arbeit in der Landwirtschaft, die durch die regelmäßigen Nilüberschwemmungen gesichert wurde.
Kleidung und Ernährung
Die ägyptische Kleidung bestand überwiegend aus Leinen, das aus Flachs hergestellt wurde. Männer trugen meist Schurze und Frauen lange, enganliegende Kleider. Zur Ernährung gehörten Brot, Gemüse und Fisch; Fleisch war eher selten und hauptsächlich den oberen Schichten vorbehalten.
Freizeit und Feste
Feste und religiöse Zeremonien spielten eine wichtige Rolle im Alltag der Ägypter. Sie feierten die großen Festtage der Götter und begingen Erntefeste. Zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen zählten Brettspiele wie Senet und das Angeln im Nil.
Schrift und Wissenschaft: Die Errungenschaften der Ägypter
Die Entwicklung der Hieroglyphen
Die Ägypter entwickelten eine Bilderschrift, die Hieroglyphen, die zur Verwaltung, für religiöse Texte und zur Verewigung von Namen in Gräbern und Tempeln genutzt wurde. Die Hieroglyphen bestanden aus einer Mischung von Lautzeichen und Symbolen, die eine komplexe Sprache bildeten. Mit der Entdeckung des Steins von Rosetta konnte die Schrift schließlich entziffert werden.
Medizinische Fortschritte und die ersten Chirurgietexte
Die Ägypter verfügten über erstaunliche Kenntnisse in der Medizin. Der Papyrus Ebers und der Edwin Smith Papyrus zählen zu den ältesten erhaltenen medizinischen Texten. Diese Schriften dokumentieren Krankheiten, Heilmittel und sogar chirurgische Eingriffe und zeugen von einem hohen medizinischen Verständnis.
Handel und Wirtschaft: Ein globales Netzwerk
Die ägyptische Wirtschaft basierte auf einer Mischung aus Landwirtschaft, Handel und Handwerk. Ägypten war bekannt für seine Goldvorkommen und seine Getreideproduktion. Über Handelsrouten entlang des Nils und des Roten Meeres wurden Rohstoffe wie Weihrauch, Myrrhe, Edelsteine und exotische Tiere importiert. Ägypten unterhielt diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen mit Reichen wie dem Hethiterreich, dem assyrischen und mesopotamischen Raum.
Griechisch-Römische Zeit: Die letzten Jahrhunderte Ägyptens
Mit der Eroberung durch Alexander den Großen begann die griechisch-römische Epoche. Die Ptolemäer-Dynastie brachte eine kulturelle Blüte, und Alexandria wurde zu einem Zentrum der Wissenschaft. Die Ära endete mit dem Tod Kleopatras VII., der letzten Pharaonin, und Ägypten wurde Teil des Römischen Reichs.
-
Trivia
Das Leben von Kleopatra VII liegt näher an unserer jetzigen Zeit als zu der Zeit, in der die großen Pyramiden von Gizeh erbaut wurden.
Klicke diesen Filter und miss die Zeiten selbst nach.
-
Fisch Nur Tonritzungen bezeugt.
Pen-abu Durch Tonritzungen bezeugt, Lesung seines Namens unsicher.
Tier Nur Tonritzungen bezeugt.
Storch Nur Tonritzungen bezeugt.
Hund Nur Tonritzungen bezeugt.
Stier Existenz umstritten, da vielleicht kein Name, sondern Orts- oder Gaubezeichnung. Nach Dreyer Kleinkönig und Gegenherrscher zu Skorpion I.
Skorpion I. In seiner Regierungszeit sollen Schrift und Bewässerungsanlagen eingeführt worden sein.
Hedju-Hor Existenz und chronologische Einordnung dieses Königs sehr unsicher.
Ni-Hor Bekannt durch Ton- und Steingefäße aus Gräbern bei Tarchan, Tura und Naqada. Die Lesung des Namens ist unsicher.
Doppelfalke Bekannt durch Ton- und Steingefäße aus El Beda, El-Mehemdia und Nord-West Sinai.
Ni-Neith Bekannt durch zwei Tonritzungen auf aus dem Grab 257 in Helwan stammenden Vasen.
Hat-Hor Bekannt durch ein Gefäß aus Tura. Lesung und Deutung seines Namens unsicher.
Krokodil Existenz stark umstritten. Bekannt durch Tonsiegel aus Tarchan und Saujet el-Arjan. Nach Dreyer Gegenkönig.
Iri-Hor Existenz umstritten, da möglicherweise kein Name, sondern lediglich eine Besitzanzeige.
Skorpion II. Grab in Hierakonpolis oder in Abydos. Eine Darstellung aus Hierakonpolis zeigt ihn mit der weißen Krone Oberägyptens.
Ka/Sechen Grab in Abydos. Namenslesung unsicher.
Narmer Doppelgrab bei Abydos. Kultureller wie religiöser Aufschwung. Einordnung von Narmer in die 0. Dynastie umstritten (vgl. Menes).
**Das könnte dich auch interessieren:**
https://joyofmuseums.com/museums/africa-museums/egypt-museums/cairo-museums/egyptian-museum/narmer-palette/
Seka Nur auf dem Palermostein bezeugt.
Iucha Nur auf dem Palermostein bezeugt.
Tiu Nur auf dem Palermostein bezeugt.
Itjiesch Nur auf dem Palermostein bezeugt.
Niheb Nur auf dem Palermostein bezeugt.
Wenegbu Nur auf dem Palermostein bezeugt.
Imichet Nur auf dem Palermostein bezeugt. Nach ihm folgt ein weiterer, zerstörter Name.
Horus Aha (Menes) Erster König Ägyptens. Er wird meist mit Menes identifiziert. Grab in Abydos.
Teti I., Atoti Nur in späteren Königslisten belegt.
Djer Feldzüge nach Nubien. Grab in Abydos.
Wadji (Djet) Grab in Abydos. Bekannt durch seine kunstvolle Grabstele.
Den (Udimu) Grab in Abydos. Lange Regierungszeit, Fortschritte in Kunst und Schrift. Außerdem Krieg gegen asiatische Beduinen.
Anedj-ib Grabanlage in Abydos. Ließ ungewöhnlich viele Kultstatuen für sich anfertigen.
Semerchet Grab in Abydos. Nach Manetho widerfuhr Ägypten unter ihm ein „großes Unheil“.
Qaa Grab in Abydos. Erstmals Totentempel am Grab nachweisbar.
Snefer-ka Kaum belegter Herrscher vom Ende der 1. Dynastie.
Vogel Ebenfalls kaum belegter Herrscher vom Ende der 1. Dynastie.
Sechet Existenz und chronologische Zuordnung sehr unsicher.
Hetep-sechemui Die Herrscher werden nun in Sakkara bestattet. Nach Manetho erfuhr Ägypten unter ihm ein schweres Erdbeben.
Neb-Re Vermutl. in Sakkara bestattet, möglicherweise erste Anzeichen für einen Sonnenkult. Evtl. mit Weneg identisch.
Ni-netjer Grab in Sakkara. Möglicherweise Regierungs- und Wirtschaftskrisen gegen Ende seiner Herrschaft.
Nubnefer Zeitgenössisch nur durch zwei Gefäßaufschriften bezeugt. Einordnung unsicher.
Weneg Zeitgenössisch durch elf Gefäßaufschriften bezeugt. Chronologische Einordnung und Identität unsicher.
Wadjenes Zeitgenössisch nicht belegt. Evtl. mit Weneg, Sechemib oder Peribsen identisch.
Sened Zeitgenössisch nur durch eine Gefäßaufschrift belegt. Evtl. mit Peribsen identisch.
Sechemib Mit Peribsen identisch, dessen Nachfolger, oder ein Gegenkönig unter dessen Regierungszeit.
Peribsen Grab in Abydos. Führte einen Seth-Namen anstelle eines Horusnamens.
Neferkare I. / Aaka Zeitgenössisch nicht belegt.
Neferkasokar Zeitgenössisch nicht belegt.
„Hudjefa I.“ Pseudonym für einen Herrscher, dessen Name verloren ging.
Hor-Seth-cha-sechemui Chasechemui
Grab in Abydos. Führte Krieg in Unterägypten und feierte eine Wiedervereinigung von Ober- und Unterägypten.
Nebka Evtl. mit Sanacht identisch.
Djoser Erbaute in Sakkara die erste Pyramide in Ägypten (Stufenpyramide)
Sechem-chet Durch Siegelabrollungen und Reliefbilder bezeugt. Unvollendete Pyramide in Sakkara.
„Hudjefa II.“ Pseudonym für einen Herrscher, dessen Name verloren ging.
Mesochris Genaue Einordnung unsicher, zeitgenössisch nicht belegt.
Nebkare Genaue Einordnung unsicher, zeitgenössisch nicht belegt.
Neferkare Genaue Einordnung unsicher, zeitgenössisch nicht belegt.
Sa-nacht Möglicherweise mit Nebka identisch. Grabmal unbekannt.
Cha-ba Vermutlicher Erbauer einer Pyramide in Saujet el-Arjan.
Qa-hedjet Nur auf einer Stele bezeugt.
Sa Genaue Einordnung unsicher.
Snofru Drei Pyramiden (Meidum und Dahschur [2x]), Wechsel von Stufen- zu Echter Pyramide.
Cheops -
Radjedef, Djedefre Pyramide in Abu Roasch (evtl. unvollendet)
Chephren Nur durch seine Pyramide in Gizeh bekannt. Handel mit Syrien und Byblos.
[](mediaid=47f4b2a4-8749-40fe-9185-c840b3470531)
[](mediaid=6f2ea28f-e59a-4056-87a4-978c309a24da)
Bicheris Existenz unsicher, da zeitgenössisch nicht belegt. Möglicherweise unfertige Pyramide in Saujet el-Arjan.
Mykerinos (Mencheres) Hauptsächlich durch seine Pyramide in Gizeh bekannt. Pharaonen werden jetzt als „Sohn des Re“ verehrt.
Schepseskaf Große Mastaba in Sakkara-Süd.
Thamphthis Existenz unsicher, da zeitgenössisch nicht belegt. Vielleicht mit Königin Chentkaus I. identisch.
Userkaf Pyramide in Sakkara, Sonnenheiligtum in Abusir.
Sahure Pyramide in Abusir, Sonnenheiligtum (verschollen). Expeditionen in den Sinai und nach Nubien, Handel mit Vorderasien, evtl. Krieg gegen die Libyer.
Nefer-ir-ka-Re Pyramide in Abusir, Sonnenheiligtum (verschollen).
Schepses-ka-Re Nur durch Siegelabdrücke aus Abusir bezeugt.
Re-nefer-ef (Nefer-ef-Re) Pyramide in Abusir (unvollendet), Sonnenheiligtum (verschollen).
Ni-user-Re Pyramide in Abusir, Sonnenheiligtum in Abu Gurob.
Men-kau-Hor Pyramide vielleicht mit der Lepsius-L-Pyramide in Dahschur oder der Lepsius-XXIX-Pyramide in Sakkara-Nord identisch. Sonnenheiligtum (verschollen).
Djed-ka-Re Pyramide in Sakkara-Süd.
Unas Pyramide in Sakkara mit ältesten Pyramidentexten.
Teti II. Pyramide in Sakkara-Nord.
Userkare Möglicherweise Usurpator oder Übergangsregent für den noch unmündigen Pepi I.
Pepi I. Pyramide in Sakkara. Regierungszeit von inneren Spannungen geprägt.
Nemtiemsaef I. Pyramide in Sakkara-Süd (unvollendet). Feldzug gegen Nubien.
Pepi II. Regierte über 60 Jahre. Dezentralisierung der Verwaltung. Pyramide in Sakkara.
Nemtiemsaef II. Zeitgenössisch nur durch ein Dekret aus Sakkara-Süd überliefert.
Nitokris Zeitgenössisch nicht belegte Königin oder König.
Neteri-ka-Re Nur aus der Abydosliste bekannt.
Men-ka-Re Zeitgenössisch nur durch Rollsiegel belegt.
Nefer-ka-Re Nur aus der Abydosliste bekannt.
Neferkare Nebi Sohn von Pepi II. Er soll eine Pyramide erbaut haben, die aber bisher nicht gefunden wurde und die wohl nicht über die Planungsphase hinauskam.
Djed-ka-Re Schemai Nur aus der Abydosliste bekannt.
Neferkare Chendu Nur aus der Abydosliste bekannt.
Mer-en-Hor Nur aus der Abydosliste bekannt.
Nefer-ka-Min Nur aus der Abydosliste und deren Kopie durch Ramses II. bekannt.
Nikare I. (Ni-ka-Re) Nur aus der Abydosliste bekannt.
Nefer-ka-Re Tereru Nur aus der Abydosliste bekannt.
Nefer-ka-Hor Nur aus der Abydosliste und von Rollsiegeln bekannt.
Neferkare Pepi seneb Nur aus der Abydosliste und dem Turiner Königspapyrus bekannt.
Neferkamin Anu Nur aus der Abydosliste und vielleicht dem Turiner Königspapyrus bekannt.
Ibi Sein einziges bekanntes Monument ist eine kleine Pyramide in Sakkara.
Nefer-kau-Re Mit Sicherheit nur aus der Abydosliste bekannt.
Neferkauhor Chuiuihapi Aus seiner Regierungszeit stammen einige der Koptosdekrete.
Neferirkare II. (Nefer-ir-ka-Re) Genaue Einordnung sehr unsicher. Mit Sicherheit nur aus der Abydosliste bekannt.
Sechem-ka-Re (Anch-ka-Re) Namenslesung und genaue Einordnung sehr unsicher, möglicherweise identisch mit Nemtiemsaef II. (6. Dynastie).
Wadj-ka-Re Nur im Namen eines Beamten bezeugt.
Iti Genaue Einordnung sehr unsicher.
d Imhotep Genaue Einordnung sehr unsicher.
e Hetep Genaue Einordnung sehr unsicher.
f Chui Genaue Einordnung sehr unsicher.
g Isu Genaue Einordnung sehr unsicher.
h Iytenu Genaue Einordnung sehr unsicher.
Wah-ka-Re-cheti I. Genaue Einordnung unsicher.
Neferkare III. Genaue Einordnung unsicher.
Mer-ib-Re Genaue Einordnung unsicher.
Nefer-ka-Re-cheti III. Genaue Einordnung unsicher.
Neb-kau-Re-cheti Genaue Einordnung sehr unsicher.
Meri-ka-Re Genaue Einordnung sehr unsicher.
Mentuhotep I. Wurde erst in der späteren Tradition als König angesehen.
Anjotef I. Erster thebanischer König; Ägypten ist jetzt in zwei Herrschaftsgebiete gespalten.
Anjotef II. Antef II. sicherte die Herrschaft der 11. Dynastie im Süden bis Elephantine und weitete den Machtbereich nach Norden aus.
Anjotef III. Über seine Herrschaft ist wenig bekannt. Evtl. setzte er die Expansion nach Norden fort.
Mentuhotep II. Mentuhotep II. beendete die Herrschaft der 9./10. Dynastie und vereinigte Ägypten wieder. Der Zeitpunkt der Wiedervereinigung wird von einigen Ägyptologen als eigentlicher Beginn des Mittleren Reiches angesehen.
Mentuhotep III. Durch zahlreiche Tempelbauten bezeugt.
Mentuhotep IV. Nur durch Felsinschriften und eine Opfertafel bezeugt.
a An(jotef) Genaue Einordnung unklar; vermutlich Gegenkönig oder Thronprätendent.
b Ijibchentre Genaue Einordnung unklar; vermutlich Thronprätendent.
b Segerseni Genaue Einordnung unklar; vermutlich Thronprätendent.
Amenemhet I. Amenemhet I. war vor seiner Machtübernahme vielleicht ein Wesir unter Mentuhotep IV. Er vollendete die Reichseinigung und machte seinen Sohn Sesostris I. im 20. Regierungsjahr zum Mitregenten. Er errichtete eine Pyramide in El-Lischt.
Sesostris I., Sesonchosis Sesostris I. war wohl der bedeutendste Herrscher der 12. Dynastie. Er ist durch eine sehr umfangreiche Bautätigkeit bezeugt. Während seiner Regierungszeit entstanden wichtige literarische Werke, z. B. die Geschichte von Sinuhe. Er errichtete eine Pyramide in El-Lischt.
Amenemhet II. Amenemhet II. betrieb intensive Handelsbeziehungen mit Vorderasien und Kreta. Für etwa zwei Jahre war er Mitregent seines Vaters Sesostris I. Er errichtete eine Pyramide in Dahschur.
Sesostris II. Sesostris II. war drei Jahre lang Mitregent seines Vaters Amenemhet II. Er errichtete eine Pyramide in El-Lahun.
Sesostris III. Starke Zentralisierung des Landes. Die Länge seiner Herrschaft betrug 19 Jahre. Frühere Unsicherheiten hinsichtlich der Regierungslänge basierten auf den Angaben der Stele Berlin 1204, die zunächst falsch übersetzt wurde. Zwischenzeitliche Auswertungen der Monddaten konnten die genaue Regierungslänge ermitteln.[8] Im Neuen Reich wurde Sesostris III. vergöttlicht und galt als Schutzherr von Nubien. Er errichtete eine Pyramide in Dahschur.
Amenemhet III. Die bedeutendste Leistung seiner Herrschaft war die Erschließung des Fajum. Eine Koregentschaft mit seinem Vater Sesostris III. ist nicht gesichert. Er errichtete zwei Pyramiden, die erste in Dahschur und die zweite in Hawara.
Amenemhet IV. Aus seiner Regierungszeit sind mehrere Expeditionen auf den Sinai bezeugt. Er war wohl etwa ein Jahr lang Koregent seines Vorgängers Amenemhet III. Ob er der Erbauer der südlichen Pyramide von Masghuna war, ist unklar.
Nofrusobek Nofrusobek war die erste zeitgenössisch nachweisbare Königin Ägyptens. Ob sie die nördliche Pyramide von Masghuna erbaute, ist unklar.
Seanchibre Entweder Gegenkönig oder identisch mit Amenemhet I., Sesostris I. oder Amenemhet II. vor einer Namensänderung
Wegaf Vermutlich erster König der 13. Dynastie, obwohl auch vermutet wurde, dass Sobekhotep II. der erste Herrscher dieser Dynastie war.
Amenemhet V. Ein vermeintlicher weiterer König namens Amenemhetsenbef ist zu streichen, da er mit Amenemhet V. identisch ist.
Sechemrechuitaui Er wurde früher mit Pentini identifiziert, bei dem es sich aber wohl um einen eigenständigen König handelt.
Ameni Qemau Er ist nur von seiner Pyramide in Dahschur bekannt. Seine genaue Einordnung ist unsicher.
Sehetep-ib-Re Zeitgenössisch nur durch ein Rollsiegel und durch eine Stele bezeugt.
Efni (Iuefni) Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.
Amenemhet VI. Zeitgenössisch nur durch wenige Zeugnisse belegt.
Nebennu (Nebnun) Zeitgenössisch nur durch eine Stele bezeugt.
Qemausahornedjherjotef Vermutlich ein König asiatischer Herkunft.
Sewadj-ka-Re Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.
Nedjem-ib-Re Nur im Turiner Königspapyrus eindeutig bezeugt. Zwei Skarabäenfunde sind unsicher.
Sobekhotep Zeitgenössisch durch Denkmäler aus Abydos bezeugt. Genaue Einordnung sehr unsicher.
Renseneb Amenemhet Nur im Turiner Königspapyrus und auf einer Perle bezeugt. Im Königspapyrus wird seine Regierungszeit mit vier Monaten angegeben.
Hor I. Er wurde neben der Pyramide von Amenemhet III. in Dahschur bestattet.
Amenemhet VII. Kay Zeitgenössisch nur durch eine Statue, sowie einige Rollsiegel und einen Skarabäus bezeugt.
Sobekhotep II. Möglicher Erbauer einer Pyramide in Sakkara.
Chendjer Errichtete eine Pyramide in Sakkara-Süd.
Emramescha (Mermescha) Zeitgenössisch durch zwei Statuen aus Tanis bezeugt.
Anjotef IV. Zeitgenössisch nur durch eine Statue und einige Skarabäen bezeugt.
Seth Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.
Sobekhotep III. Bautätigkeit im ganzen Land.
Neferhotep I. Expeditionen nach Byblos, zahlreiche Monumente des Herrschers sind erhalten und belegen eine gewisse Spätblüte des Mittleren Reiches.
Sahathor Regierte nur wenige Monate.
Sobekhotep IV. Zahlreiche Monumente aus allen Teilen des Landes.
Sobekhotep V. Zeitgenössisch nur durch einige Skarabäen bezeugt.
Jaib Zeitgenössisch nur durch wenige Zeugnisse belegt.
Aja I. (Eje I.) Letzter Herrscher der Zweiten Zwischenzeit, der sowohl im Norden, als auch im Süden des Landes belegt ist.
Sobekhotep VI. Zeitgenössisch nur durch einige Denkmäler bezeugt, deren Zuordnung aber nicht in jedem Fall eindeutig ist.
b Ani Vielleicht identisch mit Sobekhotep VI., da er den gleichen Thronnamen trägt.
Sewadjtu Nur im Turiner Königspapyrus und vielleicht in der Königstafel von Karnak bezeugt.
Ined Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt. Vielleicht identisch mit Neferhotep II.
Neferhotep II. Zeitgenössisch durch zwei Statuen bezeugt.
Hori Mit Sicherheit nur im Turiner Königspapyrus belegt.
Sobekhotep (VII.) Er ist der letzte Herrscher der 13. Dynastie, dessen Name im Turiner Königspapyrus erhalten ist. Die Reihenfolge der nachfolgenden Könige ist daher sehr unsicher.
c Dedumose Genaue Einordnung unsicher. Vielleicht mit Dedumose Djed-nefer-Re identisch.
d Dedumose Genaue Einordnung unsicher. Vielleicht mit Dedumose Djed-hetep-Re identisch.
e Ibi II. Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.
f Hor II. Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.
Se-…-ka-Re Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.
h Senebmiu Durch einige wenige zeitgenössische Zeugnisse und eine vermutliche Nennung im Turiner Königspapyrus belegt.
Secha-en-Re Durch einige Fragmente aus dem Totentempel Mentuhoteps II. und eine vermutliche Nennung im Turiner Königspapyrus bezeugt.
Mer-cheper-Re Nur auf einem Fragment des Turiner Königspapyrus und vielleicht durch einen Skarabäus bezeugt.
Mer-ka-Re Nur auf einem Fragment des Turiner Königspapyrus bezeugt.
l Sesostris IV. Genaue Einordnung unklar. Zeitgenössisch durch einige wenige Denkmäler bezeugt.
m Mentuemsaf Durch eine Stele und mehrere Skarabäen bezeugt.
n Neferhotep III. Genaue Einordnung unsicher, berichtet von Kämpfen in seiner Hauptstadt Theben.
o Mentuhotep V. Genaue Einordnung unsicher.
p Usermonth Genaue Einordnung unsicher.
q Sobekhotep VIII. In der Königsliste von Karnak bezeugt.
r Ini I. Nur durch eine Statue bezeugt.
s Mentuhotep VI. Durch ein Relieffragment aus dem Totentempel Mentuhoteps II. bezeugt.
t Senaaib Nur durch eine Stele aus Abydos bezeugt.
u Sobekhotep IX. Nur durch Skarabäen sicher bezeugt.
v Upuautemsaf Nur durch eine Stele und vermutlich durch ein Graffito bezeugt.
w Abai Nur im Memphitischen Priesterstammbaum bezeugt.
x Aqen Nur im Memphitischen Priesterstammbaum bezeugt.
y Sebekai Sein Name ist nur auf einem Messer aus Abydos genannt. Er ist vielleicht identisch mit Amenemhet VII. oder einem Sobekhotep.
z Chuiqer Nur auf einem Architrav in Abydos bezeugt.
aa Seanchptah
Ner-ka-Re Nur auf einem heute verschollenen Stelenbruchstück bezeugt. Wahrscheinlich mit einem anderen König identisch.
Si(?)-ka-Re
dd Pentini Ein König aus Abydos, der zeitlich wohl am Übergang von der 13. zur 17. Dynastie anzusetzen ist. Er wurde früher mit einem anderen König Sechem-Re-chui-taui gleichgesetzt, war aber wohl ein selbstständiger Herrscher.
Senebkay Vielleicht lokaler Herrscher in Abydos, Grab erst 2014 entdeckt
Nehesy Durch einige Denkmäler im nordöstlichen Delta bezeugt.
Cha-tit-Re Königspapyrus Turin: 8.2
Neb-fau-Re Königspapyrus Turin: 8.3
Sehab-Re Königspapyrus Turin: 8.4
Mer-djefa-Re Zeitgenössisch nur durch eine Stele bezeugt.
Schalik (Salitis) Vielleicht identisch mit Scharek.
Beon Vielleicht identisch mit Scheschi.
Apachnas Vielleicht identisch mit Jaqobher.
Charjan Genaue Einordnung unsicher. Denkmäler Charjans wurden auch in Bagdad, Knossos und Boghazköi gefunden, wohin sie verschleppt oder verschenkt worden waren.
Apopi Unter Apopi I. kommt es zum Aufstand der thebanischen 17. Dynastie gegen die Oberherrschaft der Hyksos. Unter seiner Herrschaft entstanden bedeutende Schriften wie die Papyri Ebers, Smith oder Rhind.
Chamudi (Chalmudi) Chamudi muss die Hyksos-Hauptstadt Auaris dem thebanischen König Ahmose überlassen. Die Herrschaft der Hyksos endet damit.
a Anather (Anathaddi) Nur auf einem Skarabäus belegt; vermutlich ein Kleinfürst aus Südpalästina.
b Aperanat (Useranat) Nur auf einem Skarabäus belegt; vermutlich ein Kleinfürst aus Südpalästina.
c Semqen Nur auf einem Skarabäus belegter Kleinfürst.
d Sakarher
e Apopi II. Evtl. identisch mit Apopi I.
f Scheschi Auf Skarabäen von Palästina bis Kerma belegt; vielleicht identisch mit Beon.
g Jaqobher (Jaqabhaddu) Auf Skarabäen bis in den Sudan belegt; evtl. identisch mit Apachnas oder Beon.
h Jamu (Jaam) Nur auf Skarabäen bezeugter Herrscher im Delta.
i Jaqebmu (Jakabam) Nur durch Skarabäen bezeugt.
j Aamu Auf Skarabäen belegter Lokalfürst in Unterägypten.
k Pepi III. Nur auf Skarabäen belegt.
Neb-maat-Re Durch Inschrift auf einer Axt belegt; evtl. mittelägyptischer Kleinkönig.
Aa-hetep-Re Nur auf Skarabäen belegt.
Aa-netjeri-Re Nur auf einem Skarabäus belegt.
Mer-ib-Re Nur auf einem Skarabäus bezeugt.
Nub-anch-Re Nur auf Skarabäen bezeugt.
q Nikare II. Nur auf Skarabäen bezeugt.
…(?)-ka-Re Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmentiert.
…-ka-Re Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmentiert.
…-ka-Re Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmentiert.
u Scharek Evtl. identisch mit Schalik.
v Wadjed Nur durch Skarabäen bezeugt.
w Qareh (Qur) Nur durch Skarabäen bezeugt.
x Schenes
y Inek Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, evtl. der 14. Dynastie zuzuordnen.
z A… Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmentiert.
aa Ap… Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmentiert.
Rahotep Einordnung unsicher; vielleicht gehört er auch der 13. Dynastie an.
Sobekemsaf I. Er ist durch geringe Bautätigkeit und einige Felsinschriften bezeugt. Sein Grab wurde offenbar erst 1827 geöffnet und beraubt.
Djehuti Durch einige Blöcke und einen Kanopenkasten bezeugt.
Mentuhotep VII. Sein Machtbereich reichte nicht mehr weit über Theben hinaus.
Nebirirau I. Ein früher vermuteter Nachfolger namens Nebereraw II. ist wohl zu streichen.
Semen-en-Re Nur im Turiner Königspapyrus und durch eine Axt bezeugt.
Bebanch Wurde früher der 14. oder 16. Dynastie zugeordnet.
Sobekemsaf II. Vermutlich ein Sohn von Sobekemsaf I.
Anjotef V.
Anjotef VI. Er war ein Bruder Anjotefs VII. Sein Grab wurde um 1850 ausgeraubt.
Anjotef VII. Vielleicht ein Sohn von Sobekemsaf II.Vor allem durch sein Grab in Theben-West, sowie einige Denkmäler aus Karnak und Koptos bekannt.
Senacht-en-Re Er entstammte offenbar einer anderen Familie als seine Vorgänger.
Seqen-en-Re Vermutlich ein Sohn seines Vorgängers Senachtenre. Er kämpfte gegen die Hyksos und fiel in einer Schlacht.
Kamose Er setzte den Kampf gegen die Hyksos fort und konnte seinen Machtbereich nach Norden ausdehnen.
Heqa-Ptah Nur auf einer Stele bezeugt, Einordnung unsicher.
letzte Pyramide
als Grabstätte
Amenophis I. Sohn von Ahmose. Er sorgte für eine innenpolitische Festigung des Staates und weitete die Eroberungen in Nubien aus. Er ließ zahlreiche Denkmäler errichten, die sich an denen des Mittleren Reiches orientieren.
Thutmosis I. Thutmosis I. war mit seinen Vorgängern nicht verwandt, sondern kam durch die Heirat mit einer Prinzessin auf den Thron. Er führte Feldzüge gegen Nubien und Syrien.
Thutmosis II. Er war mit seiner Halbschwester Hatschepsut verheiratet und regierte nur kurz.
Hatschepsut Königin Hatschepsut regierte zunächst für den noch unmündigen Thutmosis III., machte sich dann aber zur Alleinherrscherin. Auf Reliefs ihres Totentempels in Deir el-Bahari ist eine Expedition nach Punt bezeugt.
Thutmosis III. Thutmosis III. kam erst nach dem Tod seiner Stiefmutter Hatschepsut an die Macht. Er unternahm zahlreiche Feldzüge nach Vorderasien. Unter ihm hatte Ägypten seine größte Ausdehnung.
Amenophis II. Amenophis II. war ein Sohn von Thutmosis III. und etwa zwei Jahre lang dessen Mitregent. Er unternahm mehrere Feldzüge in den syrisch-palästinischen Raum.
Thutmosis IV. Er befreite die Große Sphinx von Gizeh vom Wüstensand und errichtete die berühmte Sphinxstele.
Echnaton und
Nofretete
Amenophis IV. (Echnaton) Echnaton gründete mit der Verehrung des Aton als einzigen Gott die erste bekannte monotheistische Religion der Weltgeschichte. In Amarna ließ er die neue Residenz „Achet-Aton“ (Horizont des Aton) errichten. Nach seinem Tod wurde die Erinnerung an ihn ausgelöscht.
Neferneferuaton Einordnung als regierende Königin; Identifikation als Meritaton (nach Rolf Krauss) oder Nofretete ist jedoch umstritten.
Semenchkare Ein König, über den fast nichts bekannt ist. Vielleicht war er lediglich ein Mitregent Echnatons.
Tutanchamun -
Eje II. Vielleicht Vater der Nofretete und somit Schwiegervater Echnatons; Wesir unter Tutanchamun.
Haremhab (Horemheb) Haremhab war nicht-königlicher Herkunft und ist unter Tutanchamun als Oberbefehlshaber des Heeres bezeugt.
Ramses I. (Ramesse I.) Vermutlich General und Wesir unter Haremhab.
Sethos I. (Sethi I.) Sethos I. unternahm Feldzüge nach Syrien und gegen die Libyer. Seine Bautätigkeit war sehr umfangreich. In Abydos entstand dessen Totentempel mit der berühmten Königsliste.
Ramses II. Ramses II. war einer der bedeutendsten Pharaonen. Nach Konflikten mit den Hethitern wurde unter dessen Herrschaft der erste bekannte Friedensvertrag der Weltgeschichte verfasst. Seine Bautätigkeit war die umfangreichste aller Pharaonen. Der biblische Auszug aus Ägypten geschah vermutlich in dessen Regierungszeit.
Seine Frau war Nefertari https://de.wikipedia.org/wiki/Nefertari_(19._Dynastie)
Merenptah Merenptah wehrte erfolgreich Angriffe der Libyer und Seevölker ab. Ein Volk namens Israel wurde unter seiner Herrschaft erstmals erwähnt.
Sethos II. Dessen Regierungszeit entstammen einige wichtige Papyri.
Amenmesse Die genaue Einordnung dieses Pharaos ist unklar. Vielleicht war er ein Gegenkönig während der Regentschaft Sethos’ II.
Siptah 1. Thronname: 1. bis 2. Regierungsjahr
Tausret Tausret war die Gemahlin von Sethos II., die bereits für den noch unmündigen Stiefsohn Siptah regierte und nach dessen frühem Tod die Alleinherrschaft übernahm.
Sethnacht Er hatte wahrscheinlich schon gegen die Regentschaft Tausrets opponiert und gelangte nach deren Tod kurzzeitig auf den Thron.
Ramses III. Ramses III. führte Krieg gegen die Libyer und Seevölker. Er fiel der Verschwörung einiger Mitglieder seines Hofstaates zum Opfer.
Ramses IV. Zweiter Thronname ab 2. Regierungsjahr.
Ramses V. Aus dessen Regierungszeit sind einige bedeutende Papyri, insbesondere zur Rechtsgeschichte, überliefert.
Ramses VI. In dessen erstem Regierungsjahr fielen vermutlich Libyer in Ägypten ein.
Hier kann man sich 3D in seinem Grab umschauen:
[Matterport.com - Grab von Ramses VI.](https://my.matterport.com/show/?m=NeiMEZa9d93&mls=1&fbclid=IwAR1WOBjdIvP-SzsXa-JiQrk1QWwhJEfbQKl0NfDl_Jm1JuiWnILjP90jMSs)
Ramses VII. Dokumente aus Deir el-Medine bezeugen eine wirtschaftliche Krise während dessen Regierungszeit.
Ramses VIII. Er ist nur aus Medinet Habu und durch einige Kleinobjekte bezeugt.
Ramses IX. Unter dessen Herrschaft hielt die Wirtschaftskrise an; es kam zu Plünderungen von Nekropolen.
Ramses X. Sohn oder Schwiegersohn Ramses’ IX.
Ramses XI. Die anhaltende Wirtschaftskrise mündete unter dessen Herrschaft in einen Bürgerkrieg.
Smendes I. im Norden 1080–1069? v. Chr.
Amenemnesut Zeitgenössisch nur im Grab seines Nachfolgers Psusennes I. bezeugt.
Psusennes I. Vor allem durch sein unberaubtes Grab in Tanis bekannt.
Amenemope In seinem Grab wurden wertvolle Beigaben gefunden.
Osochor Er wird auch „Osorkon der Ältere“ genannt und war wahrscheinlich libyscher Herkunft.
Siamun Trug als erster Herrscher den Königstitel „Pharao“.
Psusennes II. Über ihn ist fast nichts bekannt. Vielleicht ist er mit dem Hohepriester Psusennes III. identisch.
Pianch Ein General der ausgehenden 20. Dynastie.
Herihor Oberbefehlshaber des Heeres, Vizekönig von Kusch und Wesir während des Überganges von der 20. zur 21. Dynastie.
Pinudjem I. König 1070/54–1032 v. Chr.
Masaharta Sohn Pinudjems I.
Djedchonsiuefanch Sohn Pinudjems I.
Mencheperre Sohn Pinudjems I.
Smendes II. Enkel Psusennes’ I.
Pinudjem II. Bruder von Smendes II.
Psusennes III. Vielleicht identisch mit Psusennes II.
Scheschonq I. Unternahm einen Feldzug nach Palästina und plünderte den Tempel von Jerusalem.